Apache: Could not determine the server’s fully qualified domain name, using 127.0.0.1 for ServerName

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Beim Neustarten von Apache kommt jedesmal die Fehlermeldung „Could not determine the server’s fully qualified domain name, using 127.0.0.1 for ServerName“

Das Problem lässt sich ganz einfach beheben, indem der Servername in der httpd.conf  definiert wird. Dazu folgendes in Terminal eingeben:

sudo gedit /etc/apache2/httpd.conf

und im Texteditor die Zeile

ServerName MYSERVER

hinzufügen. Anschließend mit

sudo /etc/init.d/apache2 restart

Apache neustarten. Das Problem sollte nun behoben sein.

 


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Apache: File does not exist: /htdocs

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Beim Aufruf einer Seite erscheint im Webbrowser immer die Fehlermeldung File does not exist: /htdocs
Das liegt daran, dass in der apache2.conf kein default DocumentRoot definiert ist.

Hierzu die apache2.conf öffnen mit

sudo gedit /etc/apache2/apache2.conf

und am Ende der Datei einfach

DocumentRoot /var/www/

eintragen und das Problem ist behoben

 


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Apache: PHP wird unter ~/public_html/ nicht ausgeführt

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Wenn Apache und PHP wie hier beschrieben eingerichtet sind werden PHP Dateien Standardmässig nur unter /var/www/ ausgeführt, nicht jedoch im public_html Ordner im Homeverzeichnis.

Dies lässt sich durch einen einfachen Eintrag in der php5.conf beheben.

sudo gedit /etc/apache2/mods-available/php5.conf

in die Konsole eingeben. Nun im Texteditor die folgenden Zeilen entfernen oder auskommentieren (ein # davorsetzten, dann wird die Zeile ignoriert)

<IfModule mod_userdir.c>
      <Directory /home/*/public_html>
          php_admin_value engine Off
      </Directory>
</IfModule>

Das Ganze sollte nun so aussehen wie auf dem Bild:

Nun führt Apache auch PHP Dateien unter ~/public_html/aus

 


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Die 2min. Lebenszeit einer Zigarettenanzündersteckdose

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Wer billig kauft kauft doppelt, weiss man ja. Da es aber schnell gehen musste habe ich mir im örtlichen Ramschladen für 2€ eine zweifach Zigarettenanzündersteckdose gekauft. Machdem das Ding mit viel Klebeband im auto befestigt wurde, da es von alleine nicht im Zigarettenanzünder hielt verrichtete die Steckdose wie erwartet ihren Dienst. Für etwa zwei Minuten. Danach hatten die angeschlossenen Geräte keinen Strom mehr und es roch nach verschmortem Plastik. Hier die Bilder

 


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Bootloader Grub merkt sich das letzte gestartete System

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Viele haben neben Ubuntu noch ein weiteres Betriebssystem installiert. Normalerweise wählt man eines aus welches standardmässig gestartet wird. Unter Umständen möchte man aber auch dass nicht immer ein bestimmtes System gestartet wir, sonder immer das welches man als letztes gestartet hat. Dies kann man mit einer einfachen änderung erreichen.

Zuerst die Grub Konfigurationsdatei öffnen mit:

sudo gedit /etc/default/grub

Die Datei sieht in etwa so aus:

nun muss die „0“ hinter GRUB_DEFAULT durch „saved“ ersetzt werden. Nun fügen wir noch folgende Zeile zusätzlich ein „GRUB_SAVEDEFAULT=true“. Die Datei sieht dann etwa so aus:

Nun den abspeichern und den Editor schliessen. Als letztes muss die Konfiguration noch mit

sudo update-grub

übernommen werden.

 


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Munin: es erscheint immer die Fehlerseite 403 forbidden

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Munin ist eine Server Überwachungssoftware, die über einen bereits installierten Webserver umfangreiche Informationen zum System darstellt.
Zur Installation bitte zuerst http://wiki.ubuntuusers.de/apache und dann http://wiki.ubuntuusers.de/munin durchführen.

Falls nach der korrekten Installation Munin nur über http://localhost/munin aufrufbar ist, aber nicht über die IP Adresse kann es eine unpassende Einstellung in der apache.conf sein.
Es erscheint immer folgende Fehlermeldung:

Als erstes bitte die apache.conf öffnen mit:

sudo gedit /etc/munin/apache.conf

Hier den Punkt „Allow from localhost…“

abändern in  „Allow from all“

Anschliessend noch den Apache neustarten mit:

sudo /etc/init.d/apache2 force-restart

Nun sollte Munin auh über die IP Adresse im Webbrowser aufgerufen werden können.

 


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Homeserver autom. in Standby schicken

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Dieser Artikel basiert im Wesentlichen auf dem Skript Auto Off von Ubuntuusers und wurde angepasst um unseren Anforderungen zu entsprechen.

Es handelt sich um ein Skript welches in regelmässigen Abständen überprüft ob einer der Clients angeschaltet ist. Ist dies nicht der Fall wird der Server in Standby geschickt.

Cron Job erstellen

Als Erstes wird unter /etc/cron.d eine neue Datei mit dem Namen checkshutdown erstellt.

Dazu in die Konsole folgendes eingeben:

 

sudo gedit /etc/cron.d/checkshutdown

 

In den sich nun öffnenden Texteditor den folgenden Code eintragen und anschliessend speichern

 

# Auto shutdown
*/10 * * * * root /usr/local/sbin/checkshutdown.sh

 

Skript
Der soeben erstellte Cronjob ruft nun alle 10 Minuten ein Skript auf welches überprüft ob einer der Clients ansprechbar ist. Ist dies zweimal hintereinander nicht der Fall geht der Server in den Standby (also nach 20 Minuten)
Wir geben folgendes in die Konsole ein:
sudo gedit /usr/local/sbin/checkshutdown.sh
In den Texteditor kommt folgender Code:
#!/bin/bash
#
#set -x

. /etc/autoshutdown.conf

logit()
{
	logger -p local0.notice -s -- AutoShutdown: $*
}

IsOnline()
{
        for i in $*; do
		ping $i -c1
		if [ "$?" == "0" ]; then
		  logit PC $i is still active, auto shutdown terminated
		  return 1
		fi
        done

	return 0
}

IsRunning()
{
        for i in $*; do
		if [ `pgrep -c $i` -gt 0 ] ; then
		  logit $i still active, auto shutdown terminated
                  return 1
                fi
        done

        return 0
}

IsDamonActive()
{
        for i in $*; do
                if [ `pgrep -c $i` -gt 1 ] ; then
                  logit $i still active, auto shutdown terminated
                  return 1
                fi
        done

        return 0
}

IsBusy()
{
	# Samba
	if [ "x$SAMBANETWORK" != "x" ]; then
		if [ `/usr/bin/smbstatus -b | grep $SAMBANETWORK | wc -l ` != "0" ]; then
		  logit samba connected, auto shutdown terminated
	  	  return 1
		fi
	fi

	#damons that always have one process running
	IsDamonActive $DAMONS
        if [ "$?" == "1" ]; then
                return 1
        fi

	#backuppc, wget, wsus, ....
        IsRunning $APPLICATIONS
	if [ "$?" == "1" ]; then
                return 1
        fi

        IsOnline $CLIENTS
        if [ "$?" == "1" ]; then
                return 1
        fi

	return 0
}

COUNTFILE="/var/spool/shutdown_counter"
OFFFILE="/var/spool/shutdown_off"

# turns off the auto shutdown
if [ -e $OFFFILE ]; then
	logit auto shutdown is turned off by existents of $OFFFILE
	exit 0
fi

if [ "$AUTO_SHUTDOWN" = "true" ] || [ "$AUTO_SHUTDOWN" = "yes" ] ; then
	IsBusy
	if [ "$?" == "0" ]; then
		# was it not busy already last time? Then shutdown.
		if [ -e $COUNTFILE ]; then
	        	# shutdown
	        	rm -f $COUNTFILE
		        logit auto shutdown caused by cron
        		/usr/sbin/pm-suspend
		        exit 0
		else
			# shut down next time
			touch $COUNTFILE
			logit marked for shutdown in next try
			exit 0
		fi
	else
		rm -f $COUNTFILE
		#logit aborted
		exit 0
	fi
fi

logit malfunction
exit 1
Das Ganze nun abspeichern. Anschliessend das Ganze noch ausführbar machen mit:
sudo chmod a+x /usr/local/sbin/checkshutdown.sh

 

Die Konfigurationsdatei

Wir erstellen nun noch die Konfigurationsdatei mit:
sudo gedit /etc/autoshutdown.conf
In diese Datei kommt folgender Code:
# Turn on auto shutdown
AUTO_SHUTDOWN=yes

# Damons that always have one process running, only if more that one process is active we prevent the shutdown
# The values are used with grep, so just a unique portion is sufficient
DAMONS=""

# Important applications that shall prevent the shutdown
# The values are used with grep, so just a unique portion is sufficient
APPLICATIONS=""

# Network IP range for checking any open samba connections
# The value is used with grep, so just a unique portion is sufficient
SAMBANETWORK=""

# Names or IP for computers that shall prevent the shutdown
# We ping these computers in the list to check whether they are active.
CLIENTS="sonne mond stern 192.168.1.10 192.168.1.11 192.168.1.12"
Wichtig ist der Punkt Clients hier müssen die Namen oder IP Adressen der Clients eingegeben werden die überprüft werden sollen. Sinnvollerweise sollte man allen seinen Clientcomputern eine feste IP Adresse zuweisen, damit der Check auch zuverlässig funktioniert.
Die Überprüfung erfolgt durch einen Ping, welcher allerdings von Windows 7 standardmässig blockiert wird. In diesem Fall muss die die Windowsfirewall entsprechend umkonfiguriert werden
Dazu bitte in das Suchfeld im Startmenü
Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit
eingeben, dann unter Eingehende Regeln bei dem Punkt Datei- und Druckerfreigabe (Echoanforderung – ICMPv4 eingehend) bei Aktiviert ein Häckchen setzten. Aktion muss auf zulassen gesetzt sein.
Nun geht der Homeserver 20 Minuten nachdem der letzte Client ausgeschaltet wurde in den Standby.

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DNS Server ohne Telnet in der Fritz.Box ändern

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Es kann viele Gründe geben einen anderen DNS Server als den vorgegebenen vom eigenen Provider zu nutzen. Seien es Geschwindigkeitsprobleme, man will der Internetzensur entgehen oder der DNS Server des Providers müllt einen mit Werbung zu.
Ist man nun Besitzer einer Fritz Box lässt sich dies ganz einfach im Router ändern und zwar ohne Telnet und ohne Dateien auf dem Router direkt zu bearbeiten, so dass alle Computer im Heimnetzwerk die neuen DNS Server nutzen.

Ich habe das Ganze mit einer Fritz Box Fon WLAN 7170 gemacht und es hat problemlos funktioniert. Trotzdem möchte ich sagen dass jeder der an seiner Fritzbox herumspielt das auf eigenes Risiko tut.
Auf den Seiten von AVM gibt es hier eine Anleitung wie man seine Fritzbox wiederherstellen kann wenn das Webinterface nichtmehr erreichbar ist. Das sollte man sich vorher einmal durchlesen.

Als erstes sichern wir die aktuellen Einstellungen der Fritz Box

Dann öffnen wir die soeben gesicherte Datei mit einem Texteditor, z.B. Notepad unter Windows und suchen uns alle Stellen mit

overwrite_dns1 = 0.0.0.0;
overwrite_dns2 = 0.0.0.0;
und ändern sie zu den gewünschten DNS Servern ab, so dass das ganze z.B. so aussieht:
overwrite_dns1 = 213.73.91.35;
overwrite_dns2 = 8.8.8.8;
Der Server 213.73.91.35 ist vom Chaos Computerclub Berlin, der 8.8.8.8 ist von Google
Eine Liste mit alternativen DNS Servern gibt es hier.
Nun stimmt aber die Checksumme der Datei nicht mehr, was die Fritzbox merkt und einen erneuten Import der Datei verweigert.
Um die Überprüfung zu verhindern schreiben wir über die Zeile
**** CFGFILE:ar7.cfg
folgenden Text
NoChecks=yes
und speichern die Datei

Nun einfach über das Fritzbox Interface die eben geänderte Datei importieren und schon nutzt die Fritzbox und damit alle an ihr angeschlossenen Computer die neuen DNS Server.

Um zu überprüfen ob alles geklappt hat rufen wir nach dem Neustart der Fritzbox die Ereignisanzeige auf. Wenn dort die von uns gewünschten DNS Server eingetragen sind hat alles geklappt.

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Client weckt Server

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Nun sorgen wir dafür dass der Server automatisch beim starten eines Clients aufgeweckt wird. Da sich der Server nur im Standby befindet ist dieser nahezu zeitgleich mit dem Client online.
Zuersteinmal brauchen wir ein Tool welches die gewünschten Magic Packets verschickt die den Server aufwecken. Ein passendes kleines und sehr einfaches Kommandozeilentool für Windows gibt es bei Heise und heißt passenderweise wol.exe

wol.exe, Download bei heise

Dieses Programm speichern wir irgendwo, z.B. unter c:/wol.exe

Da ein Magic Packet an die MAC Adresse und nicht an eine IP Adresse gesendet wird (ein Rechner der ausgeschaltet ist hat keine IP Adresse) müssen wir diese zuerst herausfinden.
Dazu öffnen wir in Ubuntu die Konsole und geben einfach

ifconfig

ein. Die Ausgabe wird etwa folgendermaßen aussehen:

Das gelb umrandete ist die MAC Adresse. Genau diese benötigen wir.

Nun öffnen wir den Autostartordner des Windows Clients. Bei Windows 7 befindet dieser sich unter:

C:UsersUsernameAppDataRoamingMicrosoftWindowsStart MenuProgramsStartup

Oder im Startmenü mit der rechten Maustaste auf Autostart klicken und dann öffnen.

Jetzt öffnen wir den Texteditor und tragen dort den Pfad zu unserer wol.exe gefolgt von der MAC Adresse des Servers ohne Doppelpunkte ein. Das speichern wir dann im Autostartordner unter wol.bat ab. Vorsicht dass die Dateiendung nur .bat ist und nicht.bat.txt. Sonst funktioniert es nicht.
Sol sollte das dann aussehen:

Nun wird immer wenn der Client bootet ein Magic Packet an den Server gesendet und dieser wacht auf.

Falls eine andere Firewall als die Windows eigene installiert ist muss evtl. die wol.exe in die Ausnahmeliste eingetragen werden.

 


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